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2011: „Gasparone“ von Carl Millöcker
Der Schmuggler „Gasparone“ verließ das Kamptal nach elf Vorstellungen bei den
Schlossfestspielen Langenlois. Hierfür wurde das Schloss Haindorf in das Sizilien
der 1820er Jahre verwandelt und bot so eine optimale Kulisse für die Machenschaften
der Schmuggler. Von dieser Atmosphäre überzeugten sich in diesem Jahr über 12.000 Besucher.
Intendant Uwe Theimer und Geschäftsführer Stephan Nistler freuen sich aber nicht nur über
die erfolgreichen 16. Schlossfestspiele Langenlois. Im heurigen Jahr konnte auch
der 200.000ste Besucher des Operettensommers begrüßt werden.
2011 gab es bei den Schlossfestspielen Langenlois wieder einen Abstecher in ein
anderes Musikgenre: Die russisch-österreichische Sopranistin Natalia Ushakova präsentierte
das Programm „Zauber der Klassik“ und zeigte dabei die gesamte Bandbreite ihres Stimmvolumens.
Puccinis „Quando m’en vo“ wurde ebenso dargeboten wie Verdis „Ave Maria“ und
Lehars „Meine Lippen, die küssen so heiß“. |
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2010:
"Eine Nacht in Venedig" von
Johann
Strauß
2010 diente Schloss Haindorf als Kulisse für „Eine Nacht in Venedig“
von
Johann Strauß – vom hervorragenden Ensemble in wunderbaren Kostümen,
dem eigens aufgebautem Campanile und der – von einem Projektor – in
den
Markusplatz verwandelten Schlossfassade, überzeugten sich knapp
16.000 BesucherInnen – der sensationelle Erfolg des Vorjahres konnte
wiederholt
werden.
Erstmals
gab es heuer „Abstecher“ in zwei andere Musikrichtungen: Das L.A.
Concert Jazz Orchestra unterhielt das Publikum gemeinsam mit Luzia
Nistler und
präsentierte auch Operettenmelodien im Big Band-Sound. Eine Woche
später
zeigte sich das Publikum von der russisch-österreichischen
Sopranistin
Natalia Ushakova überwältigt. Diese präsentierte bei ihrem ersten
Solo-Open
Air-Auftritt ihr neues Programm "Meine Leidenschaft" und begeisterte
dabei
auch mit ihren Lieblingsarien. |
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2009:
"Der Vogelhändler"
von Carl Zeller
Mehr als 16.000 Besucher kamen, um die in einer Publikumsumfrage
2006
gewählte Operette „Der Vogelhändler“ zu sehen! Nach einem Start, bei
dem
die Premiere wegen eines Jahrhundertsturms in der Pause abgesagt
werden
musste und die beiden nachfolgenden Vorstellungen in Regenponchos
begeistert mitverfolgt wurden, belohnte das Wetter die Schauspieler
und
Besucher für ihr großartiges Durchhaltevermögen. Regisseur Werner
Pichler
gelang es, die Geschichte der Christel von der Post und ihrem Adam
aus
Tirol in die angenehme Atmosphäre der Kamptalauen um das
Schloss Haindorf zu versetzen. Das Meisterwerk von Carl Zeller wurde
durch
die Publikumslieblinge unseres bewährten Ensembles zur Vollendung
gebracht.
Der Volksopernchor und die Liedertafel Langenlois rundeten den
Gesang ab
und das Wiener Opernballorchester unter Dirigent Prof. Uwe Theimer
perfektionierten die wunderschöne musikalische Gestaltung.
Ein weiteres Highlight war die Kindervorstellung am 13.08.2009, die
ein
Rekord-Publikum mit 837 jungen Operettenfreunden verzeichnen konnte. |
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2008:
"Die
Csárdásfürstin"
von
Emmerich Kálmán
„Singing in the rain ....“
Insgesamt drei der
zehn Aufführungen fanden bei
Regen statt, darunter auch die Premiere. Die letzte Vorstellung am
15.08.2008
musste wegen Unwetterwarnungen schon am frühen Nachmittag abgesagt
werden
und wurde zum Versicherungsfall. Das gesamte Ensemble erwies sich
als äußerst
diszipliniert und wetterfest, bei sämtlichen Regenvorstellungen
wurde trotz Nässe
bravourös gesungen und getanzt. Das Publikum bedankte sich dafür mit
euphorischem Applaus. Unter der Regie von Werner Pichler sangen
Csilla Szalai
die Csárdásfürstin, Tenor Stephen Chaundy den Fürsten Edwin. Weitere
Publikumslieblinge waren KS Rudolf Wasserlof, Erwin Belakowitsch und
KS Sigrid Martikke. Zahlen: Insgesamt 12.337 verkaufte Karten.
Zur Kindervorstellung für Licht ins Dunkel kamen 679 Besucher. |
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2007:
"Die Fledermaus"
von Johann Strauß
Wieder waren bei den Operettenvorstellungen und den
Rahmenveranstaltungen mehr als 15.000 Besucher im Park von
Schloss Haindorf zu Gast. Obwohl sich etliche Abende mit
Wetterleuchten
und Wolkentürmen ankündigten, blieben schließlich doch alle
Vorstellungen
bis auf eine Ausnahme regenfrei, die Vorstellung am 29.7.2007 konnte
nach einem kurzen Regenschauer fortgesetzt werden.
Die „Fledermaus“-Inszenierung ist bei unserem Publikum sehr gut
angekommen. Die Saison in Zahlen: "Die Fledermaus" sahen 13.109
zahlende Gäste – dies ergibt eine Kartenauslastung von 80 Prozent,
zusätzlich kamen 732 Zuschauer zur Kindervorstellung und 400 zum
Benefizkonzert "Swing im Park" der NÖ. Militärmusik. |

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2006:
"Das Land des Lächelns"
von
Franz Lehár
Die Verfassung des Publikums unserer Zeit ermöglicht auch der
Operette
sich von der oft unglaubwürdigen Lüge eines „Happy End“ abzuwenden.
Nach wie vor ist es jedoch von der romantischen Handlung und dem
Zusammentreffen von chinesischer Kultur und europäischer Tradition
beeindruckt. Erstmals unter der Regie von Werner Pichler erlebte das
treue Publikum (12.828 Besucher) der Schlossfestspiele Langenlois
vom 21. Juli bis 13. August unverfälscht die an „Ohrwürmern“ so
reiche
Operette „Das Land des Lächelns“. Eine solide Inszenierung mit
achtbaren
gesanglichen Leistungen, etwa von Elisabeth Flechl als Komtesse
„Lisa“,
dem japanischen Tenor Mineo Nagata als „Prinz Sou-Chong“,
Erwin Belakowitsch als „Leutnant Gustl“, Josef Forstner konnte als
„Fu Li“
wieder einmal sein komisches Talent zeigen.
Die vielbeklatschten High-Power–Projektionen von Ing. Gerhard Rezac
versetzten Schloss Haindorf eindrucksvoll nach China.
Dass der Erfolg einer Sommertheaterbühne jedoch voll und ganz von
der
Gunst des Himmels abhängt, hat sich diesmal mit 2 abgesagten
Vorstellungen (4. und 5. August) wieder einmal bestätigt. |
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2005:
"Im weißen Rössl"
von Ralph Benatzky
Das zehnte Spieljahr der Schlossfestspiele Langenlois war trotz
einer
verregneten Vorstellung am 14.08.2005 mit Abstand die
erfolgreichste.
Das "Rössl", unter der Regie von Prof. Robert Herzl für Schloss
Haindorf
aufgezäumt, erwies sich zusammen mit einer sensationellen Besetzung
als unschlagbarer Publikumsmagnet. Die öffentliche Generalprobe und
die
10 folgenden Vorstellungen wurden von insgesamt 16.157 Gästen
besucht.
Dies entspricht bei einer Auflage von insgesamt 16.535 Karten einer
Auslastung von 97,71% und ist somit der beste Wert seit der durch
das
Jahrhunderthochwasser im Jahr 2002 unterbrochenen Erfolgsserie. |
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2004:
"Die Zirkusprinzessin"
von Emmerich Kálmán
Das gewohnte Ambiente aufgelockert mit etwas Zirkusatmosphäre.
Regisseur
Kurt Huemer hat das Stück so gelassen, wie es Kálmán gemeint hat:
Mit einem unterhaltenden, schwungvollen Melodienreigen, ein paar
witzigen Einlagen und erstmals mit einem Schwarm junger Tänzerinnen
aus der Musicalklasse der Musikuniversität Wien. Ein souveränes
Ensemble:
Kristiane Kaiser als Zirkusprinzessin ebenso überzeugend und
stimmstark
wie Stephen Chandy als Mister X. Das Buffopaar mit Renée
Schüttengruber
und Wolfgang Gratschmaier hervorragend besetzt. Trotz andauerd
schlechter Wetterprognosen 10 regenfreie Spieltage mit einem
begeisterten
Publikum und guten Kritiken. Erstmals auch eine spezielle
Kinderversion. |
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2003:
"Der Bettelstudent"
von Carl Millöcker
Mit einem weiteren Besucherrekord von 14.188 Zuschauern hat
"Der Bettelstudent" für die Schlossfestspiele wieder viele neue
Freunde gewonnen.
Nicht zuletzt die idealen Wetterbedingungen sorgten für laue Abende
und
gaben den Intrigen des Oberst Ollendorf rund um die schöne Laura den
optimalen Rahmen. Einmal mehr wurde Langenlois seinem Ruf als
"Sommerfrische der Wiener Volksoper" gerecht. |
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2002:
"Gräfin Mariza" von Emmerich Kálmán
Durch die Hochwasserkatastrophe am 7.8.2002 buchstäblich "ins
Wasser
gefallen" sind die restlichen fünf Vorstellungen der "Gräfin
Mariza". Nur
8.822 Operettenliebhaber konnten in einer lebensfroh bunten Kulisse
eine
schwungvolle Aufführung genießen, belebt durch einen reizenden
Kinderchor, eine Zigeunerkapelle, den Chor der Langenloiser
Liedertafel, ein
spielfreudiges Ensemble und eine stimmgewaltige Izabela Labuda als
"Gräfin Mariza".
Sie lebt noch, die Operette, daran ändert auch ein
Jahrhundertereignis
nichts!
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2001: "Der Zarewitsch" von Franz Lehár
Der Andrang war enorm. Es wurden um 12 Prozent mehr Karten im
Vorverkauf abgesetzt, als im ohnehin gut besuchten Vorjahr. Die
bereits
bisher ständig steigende Besucherzahl - 2000 waren es 12.272 - hat
in
diesem Sommer einen neuen Rekord erreicht: 13.748 Besucher. |
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2000: "Wiener Blut" von Johann Strauß
Bereits zum fünften Mal fanden die Schlossfestspiele Langenlois auf
Schloss
Haindorf statt. Bis Mitte August standen Publikumslieblinge wie
Peter Minich
in der Johann Strauß-Operette "Wiener Blut" zehnmal auf der Bühne.
Mit
der Aufnahme in das "Theaterfest Niederösterreich" hat sich
Langenlois
endgültig unter die prominentesten Spielorte rund um Wien
eingereiht.
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1999: "Die lustige Witwe" von Franz Lehár
Regina Renzova, Josef Forstner und einmal mehr Adolf Dallapozza
eroberten im Sturm die Herzen des Publikums. |
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1998: "Ein Walzertraum" von Oscar Strauß
Auch 1998 war ein voller Erfolg: Mit der Operette "Ein Walzertraum"
von
Oscar Strauß zogen die Schlossfestspiele Langenlois mehr als 12.000
Besucher an, die Stars waren der lyrische Tenor John Dickie und die
Volksopernsängerin Martina Dorak.
Wie bereits 1997 sorgten unter der
Führung von Uwe Theimer viele Sängerinnen und Sänger sowie Musiker
der
Volksoper Wien für hohes künstlerisches Niveau. "So wie Reichenau
als
Sommerresidenz des Burgtheaters bezeichnet wird, ist Haindorf nun
zur
Sommerresidenz für Künstler der Volksoper geworden", freut sich
Uwe Theimer. |
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1997: "Die Fledermaus" von Johann Strauß
Die "Fledermaus" von Johann Strauß brachte die Zuschauerherzen zu
wildem Klopfen. Kammersänger Adolf Dallapozza brillierte als
"Eisenstein",
Regina Schörg als "Rosalinde". |
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1996: "Zwei Herzen im 3/4 Takt" von Robert Stolz
Vielversprechender Beginn 1996 mit der Robert Stolz-
Operette "Zwei Herzen im ¾-Takt"... |